4. Bauliche Entwicklung der Siedlung Laineck
4.1. Erweiterung im Bereich der Siedlung Laineck
• Hangweg
Die ersten Häuser entstanden 1962, weitere Bauten folgten in den Jahren 1972 und 1979.
• Warmensteinacher Straße 34a-42c
Von Mitte des Jahres 1976 bis zum Herbst 1977 entstanden an der Warmensteinacher Straße 15 Reihenhäuser (5 Blöcke zu je 3 Häusern) in Etagenbauweise.
• Bühlweg 70-92
In den Jahren 1976/77 entstanden am Südhang Richtung St. Johannis 12 Reihenhäuser.
• Fichtelgebirgsstraße / Steinachstraße
In den Jahren 1978 bis einschl. 1980 herrschte rege Bautätigkeit an der Fichtelgebirgsstraße. Die Reihenhäuser Steinachstraße 47-55 und Fichtelgebirgsstraße 36–50 entstanden anschließend von 1981 bis 1984.
• Bühlweg 37-57
1991 wurden die Häuser ab Bühlweg 37 neu erbaut und der alte Bühlweg gleichzeitig zur Warmensteinacher Straße verlängert, wodurch er mit den bereits bestehenden Reihenhäusern Bühlweg 70-92 verbunden wurde.
4.2. An- und Umbauten, Bebauungsplan
Mit den Jahren stiegen die Ansprüche an die Wohnverhältnisse und es wurde auch weiterer Wohnraum für die nachfolgende Generation benötigt. Deshalb versuchten die Siedler ihre Häuser durch An- und Umbauten zu vergrößern, was oft nicht nur ein finanzielles Problem war. Es gab viele Auseinandersetzungen mit den Genehmigungsbehörden, hauptsächlich über die Zulässigkeit und Größe der Dacherker und die Größe der rückwärtigen Anbauten. Teilweise entstanden an den rückwärtigen Anbauten unschöne „Sägezähne“, wenn Nachbarn nicht oder in anderer Form anbauten.
Deshalb beschloss am 30.09.1992 der Stadtrat Bayreuth nach kontroverser Debatte den Bebauungsplan 9/91 über zweigeschossige Anbauten an die Siedlungshäuser.
Der Siedlungscharakter sollte erhalten bleiben, „es sollte aber auch den Bürgern die Chance gegeben werden, aus ihrem Siedlungshaus etwas zu machen“ (Stadtrat Ernst-Rüdiger Kettel).